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August 2003

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Seine Markenzeichen: lange Haare, langer Schnäuzer, viele Ringe und fantasiereiche Kostüme. Baris Manco war zumindest äußerlich so etwas wie ein türkischer Hippie. War: denn er verstarb Anfang 1999 mit erst 56 Jahren (geb. 2. Januar 1943, gest. 30.Januar 1999). Zuletzt hatte er weniger als Musiker geglänzt. Er hatte erfolgreich Kindersendungen produziert und war zigmal als Weltenbummler für das Staatsfernsehen TRT um den Globus gereist.


Baris Manco war für mehrere Generationen ein Volksheld, ein Volksdichter und -philosoph, ein "freiwilliger Diplomat" der Türkei in aller Welt. So jedenfalls waren die unzähligen Nachrufe zu seinem Tod. Der Schnellsprecher und Workaholic führte ein schnelles Leben, so als müsste er noch all seine Vorhaben rechtzeitig zu Ende bringen. Manco wurde mit einem Staatsbegräbnis verabschiedet. Zehntausende begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.
Seine beste Zeit als Musiker war in den 70er und 80er Jahren, als er auf der Anadolu-Popwelle surfte. Anfang der 70er Jahre war es groß in Mode türkische Volkssongs mit westlichen Instrumenten und Arrangements aufzunehmen. Baris Manco war der

erfolgreichste Vertreter dieser Welle. Er schrieb etwa 200 Songs und tourte mit seiner Band 'Kurtalan Ekspres' (übrigens der Name eines Zuges im Südosten der Türkei) u.a. auch in Japan. Baris hatte in den 80ern einen Auftritt im deutschen Fernsehen bei Alfred Biolek und sang 'Hal hal'!
Mit seinem für türkische Verhältnisse gewagten Outfit verstand er es auch prächtig sich selbst als Marke zu verkaufen. Er blieb diesem Image - abgesehen von seiner Militärzeit (da mußte er aussehen, wie alle anderen) bis zu seinem Tod treu! Baris Manco, der in Belgien Grafik und Design studierte und nebenbei Musik betrieb, kehrte Anfang der 70er in die Türkei zurück und landete mit 'Daglar Daglar' einen Riesenhit. Es ist sein größter Erfolg geblieben.
Nach seinem Tod erschien ein Sampler mit seinen größten Hits (Mancoloji / "Manco-Logie"), die er kurz vor seinem Tod neu aufgenommen hatte. In seinen Liedern verstand es Baris Manco blendend, traditionelle und alltägliche Motive auf interessante Weise als kleine musikalische Kunstwerke zu verpacken: So sang er über eine Dorfschönheit mit Knöchelreif ("Hal Hal") oder führte Straßenverkäufer mit ihrem typischen Ruf ("Domates, Biber, Patlican" / "Tomaten, Paprika, Auberginen") in die Popmusik ein.
Ausgestattet mit einer eher schwachen Stimme, überzeugte er jedoch durch ausgeprägte Bühnenpräsenz und perfekte Kommunikation mit dem Publikum.

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